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Es war eine Entscheidung Allahs, ein Geschöpf zu erschaffen, der dieses Universum bewohnen könnte und Seine Wahl fiel auf den Menschen. Es entsprach Seiner Göttlichen Weisheit, dass das Material, aus dem der Mensch erschaffen wurde, Erde war.  Er begann seine Schöpfung aus Ton und dann formte er seine schöne Gestalt, die er nun besitzt. Als er in seiner Gestalt ganz vollkommen geworden war, hauchte Er ihm durch Seinen Geist (durch den Engel Jibriel – Gabriel) Leben ein und lies ihn zu einem Menschen in der besten Form werden; Er versorgte ihn mit der Fähigkeit zu hören, sehen, sich zu bewegen und zu sprechen.  Dann ließ sein Herr ihn im Paradies leben, lehrte ihn alles, was er wissen musste, erlaubte ihm alles, das im Paradies war und verbot ihm einen einzigen Baum – als Prüfung für ihn.

Allah wollte die Position und Stellung des Menschen zeigen, daher befahl Er Seinen Engeln sich vor ihm niederzuwerfen.  Alle Engel warfen sich nieder, aber Satan lehnte stolz und hartnäckig ab, sich niederzuwerfen.  Da wurde Allah wegen seines Ungehorsams böse auf ihn und entzog ihm wegen seiner Arroganz Seine Göttliche Gnade.  Satan bat Allah, sein Leben zu verlängern und ihm Aufschub bis zum Tag der Wiedererweckung zu gewähren. Daraufhin verlängerte Allah sein Leben bis zum Tag der Wiedererweckung.  Satan wurde wegen der Bevorzugung Adams und seiner Kinder neidisch auf ihn.  Er schwor bei Seinem Herrn, dass er alle Kinder Adams irreführen würde, dass er von vorne und von hinten über sie kommen würde, von ihrer linken und von ihrer rechten, außer über die ernsthaften, frommen und wahrhaftigen Diener Allahs unter ihnen, denn diese hat Allah gegen die schlimmen Pläne Satans beschützt.

Allah warnte Adam vor Satans bösem Plan, aber Satan führte Adam und seine Frau Eva (Hauwa) in Versuchung, um sie aus dem Paradies hinaus zu bekommen und um ihnen zu enthüllen, was ihnen von ihrer Scham verborgen war.  Er schwor ihnen bei Allah, dass er nur ihr Bestes für sie wünsche und dass Allah ihnen nur verboten habe, von dem Baum zu essen, damit sie keine Engel oder Unsterbliche würden.  

Unter dem Einfluss der Täuschung Satans, aßen Adam und Eva von dem verbotenen Baum und die erste Strafe, die aufgrund ihres Ungehorsams Allahs Befehlen gegenüber über sie kam, war, dass das, was von ihrer Scham vor ihnen verborgen gewesen war, offensichtlich wurde und Allah rief ihnen Seine Warnung vor den Machenschaften Satans in die Erinnerung zurück.  Dann bat Adam seinen Herrn um Vergebung.  Da vergab Allah ihm, nahm seine Reue an, erwählte ihn und leitete ihn recht.  Er befahl ihm, das Paradies, wo er gelebt hatte, zu verlassen und auf die Erde hinabzusteigen, wo er seinen Aufenthaltsort und seine Freude für eine Zeit lang haben sollte.  Er teilte ihm auch mit, dass er Erde war, aus der er erschaffen worden war, dass er auf ihr leben und sterben werde und dass er aus ihr wieder erweckt werden wird.  Adam und seine Frau Eva stiegen sodann auf die Erde hinab und ihre Kinder pflanzten sich fort und pflegten Allah anzubeten, denn ihr Vater Adam war ein Prophet gewesen.  Allah erzählt uns diese Geschichte im glorreichen Qur´an

wo Er sagt (im Qur´an, was der Bedeutung nach so übersetzt werden kann)

Und Wir haben euch ja erschaffen. Hierauf haben Wir euch gestaltet. Hierauf haben Wir zu den Engeln gesagt: "Werft euch vor Adam nieder!" Da warfen sie sich nieder, außer Iblis. Er gehörte nicht zu denjenigen, die sich niederwerfen. (11) Er (Allah) sagte: "Was hat dich davon abgehalten, dich niederzuwerfen, als Ich (es) dir befahl?" Er sagte: "Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber hast Du aus Lehm erschaffen." (12) Er (Allah) sagte: "So geh fort von ihm! Es steht dir nicht zu, darin hochmütig zu sein. So geh hinaus! Gewiss, du gehörst zu den Geringgeachteten." (13) Er sagte: "Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden." (14) Er (Allah) sagte: "Du sollst gewiss zu denjenigen gehören, denen Aufschub gewährt wird." (15) Er sagte: "Darum, dass Du mich in Verirrung hast fallen lassen, werde ich ihnen ganz gewiss auf Deinem geraden Weg auflauern. (16) Hierauf werde ich ganz gewiss von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken über sie kommen. Und Du wirst die meisten von ihnen nicht dankbar finden." (17) Er (Allah) sagte: "Geh hinaus aus ihm, verachtet und verstoßen! Wer auch immer von ihnen dir folgt, Ich werde die Hölle ganz gewiss mit euch allesamt füllen. (18) - Und (du,) o Adam, bewohne du und deine Gattin den (Paradies)garten, und dann eßt, wo immer ihr wollt. Aber naht euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu den Ungerechten!" (19) Da flüsterte ihnen der Satan ein, um ihnen offen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße verborgen war. Und er sagte: "Unser Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder zu den Ewiglebenden gehört." (20) Und er schwor ihnen: "Ich gehöre wahrlich zu denjenigen, die euch guten Rat geben." (21) So verführte er sie trügerisch. Als sie dann von dem Baum gekostet hatten, zeigte sich ihnen ihre Blöße offenkundig, und sie begannen, Blätter des (Paradies) gartens auf sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: "Habe Ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der Satan ist euch ein deutlicher Feind?" (22) Sie sagten: "Unser Herr, wir haben uns selbst Unrecht zugefügt. Wenn Du uns nicht vergibst und Dich unser erbarmst, werden wir ganz gewiss zu den Verlorenen gehören." (23) Er (Allah) sagte: "Geht fort! Einer sei des anderen Feind. Und auf der Erde sollt ihr Aufenthalt und Nießbrauch auf Zeit haben." (24) Er (Allah) sagte: "Auf ihr werdet ihr leben, und auf ihr werdet ihr sterben, und aus ihr werdet ihr hervorgebracht werden

Al-A´raf 7:11-25

Bedenke nur die Großartigkeit von Allahs Werk an dem Menschen.  Er erschuf ihn in der besten Gestalt, kleidete ihn mit den Zügen wie Verstand, Wissen, Beredsamkeit, Sprachkunst, schönem Aussehen, angemessenem Körper, der Fähigkeit, Wissen durch analoge Schlussfolgerung und Nachdenken zu erlangen und die Fähigkeit, edle Eigenschaften wie Rechtschaffenheit, Taten der Gehorsamkeit und der Ergebenheit zu Allah zu entwickeln.  Weit entfernt ist sein Zustand, während er doch nur ein Tröpfchen Sperma gewesen war, der für seine Schöpfung in der Gebärmutter seiner Mutter verweilt hatte, von seinem Zustand, wenn ein Engel ihn zum Paradies eintreten lassen wird. 

Segensreich ist Allah, der beste Schöpfer

Al-Mu´minun 23:14

Diese Welt ist ein Dorf und der Mensch ist der Bewohner.  Alles steht ihm zu Diensten und alles funktioniert in seinem Interesse.  Alle anderen Geschöpfe sind gemacht, um ihm zu dienen und seine Bedürfnisse zu stillen.  Die Engel beschützen ihn während des Tages und in der Nacht.  Diejenigen von ihnen, die für die Versorgung von Regen und Pflanzen zuständig sind, versorgen ihn mit seinem Unterhalt; die Gestirne sind ihm ergeben und ziehen zu seinen Diensten auf ihren Bahnen; die Sonne, der Mond und die Sterne sind alle ihm dienstbar gemacht, damit er daran die Zeit erkennen kann und damit seine Nahrungsbedingungen verbessert werden.  Die Welt der hohen Lüfte mit ihren Winden, Wolken, Vögeln und allem, das sie enthält, steht ihm auch zu Diensten.  Ebenso die Erde mit allen ihren Meeren und Flüssen, ihren Bäumen und Tieren und allem was darin enthalten ist. 

Allah sagt (im Qur´an, was der Bedeutung nach so übersetzt werden kann)

Allah ist es, Der die Himmel und die Erde erschaffen hat und vom Himmel Wasser herabkommen lässt, durch das Er dann für euch Früchte als Versorgung hervorbringt. Und Er hat euch die Schiffe dienstbar gemacht, damit sie auf dem Meer auf Seinen Befehl fahren, und Er hat euch die Flüsse dienstbar gemacht. (32) Er hat euch die Sonne und den Mond in ihrem unablässigen Lauf dienstbar gemacht, und Er hat euch die Nacht und den Tag dienstbar gemacht. (33) Und Er gewährte euch von allem, worum ihr batet. Wenn ihr die Gunst (erweise) Allahs aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht erfassen. Gewiss, der Mensch ist wahrlich sehr oft ungerecht und sehr oft undankbar

Ibrahim 14:32-34

Um Seine Ehre für den Menschen zu vervollständigen, schuf Er für ihn alles, was er in seinem weltlichen Leben braucht, und alles, das er braucht, um die höchsten Ränge im Jenseits zu erreichen.  Er hat ihm daher Seine Bücher offenbart und ihm Gesandte geschickt, die ihm das Gesetz Allahs erklärten und ihn dazu aufforderten, es zu befolgen. Dann schuf ihm Allah von ihm selbst – also von Adam selbst – eine Frau, damit er das Vergnügen genießen kann, mit ihr zu leben, seine natürlichen Bedürfnisse erfüllen kann, seien sie psychologischer, intellektueller oder körperlicher Art.  Da fand er bei ihr Trost, Ruhe und Beständigkeit und sie beide fanden in ihrem Beisammensein Frieden, Zuneigung, Liebe und Gnade; aufgrund ihrer körperlichen, geistigen und nervlichen Beschaffenheit sind sie dazu bestimmt, die Wünsche des anderen zu erfüllen und beide sind dazu gemacht, in Harmonie neue Generationen zu zeugen.  Die Seelen beider sind mit diesen Gefühlen bereichert und ihre Beziehung ist von Behaglichkeit für Seele und Nerven geprägt, Frieden für Körper und Geist, Stabilität im Leben und Unterhalt, Vertrautheit der Seelen und Gewissen und Ruhe für den Mann und die Frau gleichermaßen.

Allah erwählte die Gläubigen von der Menschheit und machte sie zu seinen Freunden.  Er ließ sie Ihm gehorsam sein und nach Seinen Gesetzen für Ihn arbeiten, damit sie sich bewähren, um in Seinem Paradies zu wohnen.  Er erwählte von ihnen Propheten, Gesandte, Rechtschaffene und Märtyrer und segnete sie in dieser Welt mit der größten Gunst, welche die menschliche Seele genießen kann: Allah anzubeten, Ihm zu gehorchen und an Ihn Bittgebete zu richten.  Er zeichnete sie auch mit großen Vorteilen aus – die andere nicht erhalten können - unter anderen: Frieden, Ruhe und Freude, und noch großartiger als dies alles ist die Tatsache, dass sie die Wahrheit kennen, welche die Gesandten gebracht haben und dass sie daran glauben.  Allah hält für sie – im Jenseits – ewige Freude und großen Erfolg bereit, die Seiner Großzügigkeit angemessen sind, gepriesen sei Er. Er wird auch ihren Glauben an Ihn belohnen und ihre Aufrichtigkeit Ihm gegenüber und wird ihnen noch mehr von Seiner Güte zuteil werden lassen. 


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