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Al-Bukhary berichtete die Geschichte von Abu Sufyan als der römische König ihn rufen ließ.  Abu Sufyan sagte, dass Heraklius nach ihm schickte, als er in Begleitung einiger Reiter von den Quraisch auf Handelsreise nach Syrien unterwegs gewesen war, zu einer Zeit als der Gesandte Allahs gerade Waffenstillstand mit Abu Sufyan und den Götzendienern von den Quraisch hatte.  Sie kamen zu Heraklius als sie in Ilya (einer Stadt in Syrien) waren.  Heraklius lud sie zu seinem Gericht und bei ihm waren große Männer Roms.  Er rief sie und seinen Übersetzer.  Dann fragte er Abu Sufyan und seine Begleiter: „Welcher von euch steht diesem Mann am nächsten, der behauptet, ein Prophet zu sein?“

Abu Sufyan sagte: „Ich bin ihm am nächsten im Blut.“

Heraklius sagte dann seiner Gefolgschaft: „Bringt ihn nahe zu mir und lass seine Gefährten hinter ihm stehen.“  Dann sagte er zu seinem Übersetzer: „Sag ihnen: Ich werde diesen (Abu Sufyan) über den Mann befragen, der behauptet, ein Prophet zu sein.  Wenn er mich also belügt, solltet ihr das zurückweisen.“

Abu Sufyan sagte: „Bei Allah!  Wenn es nicht eine Schande gewesen wäre, einer Lüge bezichtigt zu werden, so hätte ich über ihn gelogen.  Die erste Frage, die er stellte, war: Wie ist die Abstammung unter euch?“  Abu Sufyan antwortete: „Er ist von edler Abstammung unter uns.“

Dann fragte er: „Hat irgendjemand von euch jemals dieses Wort vor ihm gesprochen?“

Ich sagte: „Nein.“

Er fragte dann: „War irgendeiner seiner Vorväter ein König gewesen?“

Ich sagte: „Nein.“

Er sagte: „Sind seine Anhänger edle Männer oder schwache Menschen?“

Ich sagte: „Schwache Menschen.“

Er sagte: „Werden es mehr oder weniger?“

Ich sagte: „Es werden mehr.“

Er sagte: „Traten irgendwelche von ihnen von seiner Religion zurück, nachdem sie diese angenommen hatten?“

Ich sagte: „Nein.“

Er sagte: „Betreibt er Verrat?“

Ich sagte: „Nein, aber wir haben gerade Waffenstillstand und wir wissen nicht, was er als nächstes tun wird.”

Abu Sufyan fügte hinzu: „Das war das einzige, das ich gegen ihn sagen konnte.“

Heraklius fragte weiter: „Habt ihr gegen ihn Krieg geführt?“ 

Ich sagte: „Ja!“

Er sagte: „Wie war euer Krieg gegen ihn?“

Ich sagte: „Der Sieg war abwechselnd.  Er gewann manchmal und wir gewannen manchmal.“

Er sagte: „Was befiehlt er euch zu tun?“

Ich sagte: „Er sagte: ´Betet Gott allein an und stellt Ihm in der Anbetung nichts zur Seite und meidet, was eure Väter sagen.  Er gebot uns das Gebet, Ehrlichkeit, Rechtschaffenheit und Freundlichkeit zu Familie und Verwandten.“

Heraklius sagte dann zu seinem Übersetzer: „Sag ihm: Ich habe dich über seine Abstammung befragt und du sagst, er sei von edler Abstammung unter euch.  Das ist der Fall bei den Gesandten.  Sie werden von edler Abstammung in ihrem Volk gesandt. 

Ich habe dich gefragt: Hat irgendeiner von euch behauptet, was er behauptet, und du sagst, Nein.  Und ich sage: Wenn irgendjemand vor ihm gesagt hätte, was er nun sagt, hätte ich gesagt, er wiederholt, was andere vor ihm gesagt hatten. 

Ich habe dich gefragt: War einer seiner Vorfahren ein König gewesen?  Und du sagtest: Nein.  Wenn irgendeiner seiner Vorväter ein König gewesen wäre, hätte ich gesagt, er verlangt das Königtum seines Vaters. 

Ich habe dich gefragt: Habt ihr ihn jemals der Lüge bezichtigt, bevor er sagte, was er sagt, und du antwortetest: Nein.  Daher weiß ich, dass er das Belügen der Menschen nicht hätte vermeiden können, hätte er Lüge gegen Gott gesprochen. 

Ich fragte dich, ob diejenigen, die ihm folgen, edle Männer oder schwache Menschen sind und du hast geantwortet, seine Anhänger sind die Schwachen.  Ja, dies sind die Anhänger der Gesandten. 

Ich fragte dich, ob ihre Zahl anwächst oder abnimmt und du sagtest, sie wächst an.  So ist das mit dem Glauben, bis er vervollständigt wird.

Ich habe dich gefragt, ob irgendwelche seiner Anhänger im Verdruss abtrünnig werden, nachdem sie seine Religion angenommen haben, und du sagst: Nein.  Ja, so ist das mit dem Glauben, wenn er in die Herzen eingezogen ist. 

Ich habe dich gefragt, ob er betrügt und du sagtest: Nein.  Das ist das Verhalten der Gesandten.  Sie betrügen nicht. 

Und ich habe dich gefragt, was er euch zu tun befohlen hat und du sagtest, dass er euch aufgetragen hat, Allah allein anzubeten und Ihm nichts zur Seite zu stellen in der Anbetung, dass er euch Gebete, Rechtschaffenheit und Anstand befohlen hat; dass er euch verbietet, Götzen anzubeten.

Wenn alles, was du mir erzählt hast, wahr ist, wird er bald das unter Kontrolle haben, wo ich jetzt stehe.  Ich weiß, dass so ein Prophet hervorkommen wird, aber ich dachte nicht, dass er von euch kommen wird.  Hätte ich gewusst, dass ich ihn treffen würde, hätte ich die Schwierigkeiten auf mich genommen, ihn zu treffen.  Und ich wäre bei ihm geblieben, ich hätte seine Füße gewaschen.“ 

Dann ließ er den Brief des Gesandten Allahs bringen, den er mit Dihya, dem Herrscher von Busra geschickt hatte. 

In dem Brief stand

Ich beginne im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen. Von Muhammad bin Abdullah dem Gesandten Gottes an Heraklius, dem Kaiser von Rom. Friede sei auf dem, der der Rechtleitung folgt. Ich lade dich zum Islam ein. Akzeptiere den Islam und du wirst sicher sein. Gott wird dir eine doppelte Belohnung zukommen lassen. Wenn du dich von der Botschaft Gottes trennst, wirst du die Sünden aller deiner Anhänger tragen: Sag: O Leute der Schrift, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleichen Wort: dass wir niemandem dienen außer Allah und Ihm nichts beigesellen und sich nicht die einen von uns die anderen zu Herren außer Allah nehmen. Doch wenn die sich abkehren, dann sagt: Bezeugt, dass wir (Allah) ergeben sind.)) (Qur`an 3:64)

Al-Bukhary, das Buch der Offenbarung.


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