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Weiter als bis zum Lotusbaum, dem äußersten Ende, ist bis auf eine Ausnahme kein Mensch jemals gewesen.  Die Nachtreise und
die Himmelfahrt gipfelten darin, dass der Prophet Muhammad das äußerste Ende überschritt und sich in der Gegenwart des Allmächtigen Gottes befand.  Hinter dem Lotusbaum ist das Reich des Jenseits, das Paradies und der Thron Gottes und Gott Selbst. 

Das Wort wundervoll reicht einfach nichtaus, um das Wunder zu beschreiben, das dies für den Propheten Muhammad gewesensein muss.  Es ist nicht zu beschreiben und unvorstellbar. 

Aber der Prophet Muhammad hat Gott nicht mit seinen Augen gesehen, wie Gott uns im Qur´an mitteilt

Es holen Ihn die Blicke nicht ein

Quran 6:103

Einer der Gefährten hat den ProphetenMuhammad direkt befragt, ob er Gott gesehen hat, worauf er antwortete: 

Er ist von Licht umhüllt, wie hätte ich Ihn sehen können

Sahieh Muslim

Tatsache bleibt jedoch, dass Muhammad, derProphet Gottes, in der Gegenwart Gottes war.  

Die Wichtigkeit des Gebets

Gott sprach mit Muhammad, und wir habenkeine Einzelheiten von diesem Gespräch, außer, dass Gott dem Propheten Muhammadund seinen Anhängern das Gebet auferlegt hat.  Hieran können wir ermessen, wiewichtig das Gebet ist.  Es ist der einzige Befehl, den Gott im Himmel gegebenhat; alle anderen Anweisungen wurden auf der Erde erteilt.  Das Gebet ist einGeschenk Gottes für diejenigen, die wahrhaftig an Seine Einheit glauben.  Gottgewährte dieses Geschenk dem Propheten Muhammad, der es wiederum an dieAnhänger des Islam weitergab.  Es ist ein Geschenk voller Segen und Nutzen.  Esbaut unsere Verbindung zu Gott auf und hält sie aufrecht.  Gott benötigt unsereGebete nicht, aber wir, als hilflose menschliche Wesen, brauchen das Gefühl,mit Ihm verbunden zu sein.  Das arabische Wort für die fünf täglichen Gebeteist Salah, was von einer Wurzel mit der Bedeutung “Verbindung” kommt.  

Achtet auf die Gebete und das mittlere Gebet, und steht vor Gott als Gehorsame

Quran 2:238

Gott hat dem Propheten Muhammad und seinenAnhängern 50 Gebete auferlegt.  Als der Prophet Muhammad herabkam, kam er beimPropheten Moses vorbei, der von ihm wissen wollte, was ihm aufgetragen wurde.  Alsder Prophet Muhammad erklärte, dass ihm befohlen worden war, 50 Gebete pro Tagzu machen, war Moses erstaunt und sagte sofort: „Geh´ zu deinem Herrn zurückund bitte um weniger.“  Als Gott die 50 Gebete angeordnet hatte, hat derProphet Muhammad dies akzeptiert; Moses aber, der selber ein großer Prophetgewesen war, wusste von seinen Anhängern, was Menschen schaffen können und wasnicht, wenn es um religöse Pflichten geht.  Er war sich sicher, dass MuhammadsGemeinde nicht in der Lage sein würde, so viele Gebete zu verrichten.  DerProphet Muhammad besaß Wissen, aber Moses hatte dieses Mal mehr Erfahrung. 

Der Prophet Muhammad nahm den Rat seinesälteren Bruders / Propheten an, ging zurück in die Gegenwart Gottes und bat umReduzierung.  Gott reduzierte sie um zehn auf vierzig Gebete.  Der ProphetMuhammad ging wieder hinab.  Da fragte ihn der Prophet Moses, was geschehensei.  Als er hörte, dass sie nur um zehn reduziert worden waren, schickte Mosesihn wieder zurück, damit er um eine weitere Reduzierung bitten sollte. 

So ging es weiter, bis die Zahl derPflichtgebete fünf geworden war.  Der Prophet Moses schlug vor, weiter umReduzierung zu bitten, indem er sagte: „O Muhammad, ich kenne die Menschen,deine Gemeinde wird nicht in der Lage sein, das durchzuhalten, gehe zurück undbitte darum, dass die Last für dein Volk erleichtert wird.”  Der ProphetMuhammad antwortete: „Nein.“  Er schämte sich, um eine weitere Reduzierung zubitten und sagte, er sei zufrieden mit den fünf täglichen Gebeten.  Eine Stimmewar zu hören, die sagte: „Die Gebete wurden auf fünf reduziert, aber sie werdenbelohnt werden, als wären es fünfzig.“  Gott verdeutlicht uns, dass selbst wenndiese fünf Gebete zu beten für manche Menschen schwierig sein kann, ist es fürdiejenigen, die die Verbindung mit ihrem Herrn aufrechterhalten und daraufvertrauen, dass sie Ihn eines Tages treffen werden, es leicht finden werden. 

Und sucht Beistand im geduldigen Ausharren und dem Gebet, und das ist bestimmt eine große Sache außer für die Demütigen, die meinen, dass sie ihrem Herrn begegnen, und dass sie zu Ihm zurückkehren

Quran 2:45–46

Gnade, Liebe und Mitgefühl 

Diese wunderbaren Nacht wurde mit diesemZeichen der Gnade Gottes beendet.  Stell dir vor, wie schwer es wäre, 50 mal amTag zu beten.  Obwohl wir während dieser Reise erfahren haben, dass Mosesgeweint hat, als ihm bewusst wurde, dass der Prophet Muhammad am Tag desGerichts mehr Anhänger als er haben würde, lernen wir auch, wie bemüht derProphet Moses war, dem Propheten Muhammad Ratschläge zu geben und wie viel ihmdaran lag, dass die Praktiken des Islam für die Gläubigen erleichtert werden.  DerWettstreit zwischen den Propheten war einer der Liebe und des Mitgefühls undvon ihnen sollten wir lernen, wie wir einander behandeln sollten.  Obwohl Gottuns sagt, dass wir mit rechtschaffenen Taten wetteifern sollen, sollen wireinander ermutigen und uns unterstützen, damit uns diese leicht fallen. 

also wetteifert in den guten Taten, zu Gott ist eure Rückkehr, allesamt, und Er teilt euch mit, worin ihr uneinig wart

Quran 5:48

Der Prophet Muhammad kam daraufhin wiederzur heiligen Moschee in Mekka zurück.  Den Gefährten des Propheten bestand nundie bislang schwerste Prüfung ihres Glaubens bevor.  Muhammad, der Prophet Gottes,würde ihnen verkünden, dass er in einer Nacht zu der entferntesten Masjid inJerusalem gereist war, eine Reise, die normalerweise mehr als einen Monatdauerte.  Er würde ihnen auch berichten, dass er dorthin gereist war, wo nochnie zuvor ein Mensch gewesen war, durch die Himmel in die Gegenwart Gottes.  Dieswar eine wunderbare Reise durch die Nacht, aber würden seine Gefährten ihmglauben und wie würden seine Feinde darauf reagieren? 


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