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Beschreibung: Das Aufkommen und die Geschichte einer Religion, die fälschlicherweise mit dem Islam in Verbindung gebracht wird. 

Viele von uns haben den Begriff ‘Nation of Islam’ gehört und mögen denken, dass es bloß eine andere Art ist, den Begriff Umma von Muhammad, in der Bedeutung, diejenigen, die den Lehren Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, zu umschreiben.  Wieder andere assoziieren mit den Worten Nation of Islam afrikanische Amerikaner.  Vielleicht scheint es offensichtlich zu sein, dass sich ‘Nation of Islam’ auf afrikanisch-amerikanische Muslime bezieht, jedoch ein wenig Nachforschungen ergeben, dass dies falsch ist.  Obwohl sich diese Gruppe gelegentlich selbst mit der Religion des Islam ausrichtet, unterscheidet sich das Glaubenssystem erheblich und widerspricht den Lehren des Islam ganz erheblich.  Die erste Säule des Islam, der fundamentale Glaube, ist es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist Sein letzer Gesandter. 

In den späten 20ern erschien ein Mann auf den Straßen von Detroit, USA, der von Tür zu Tür ging und afrikanische Seide und Kunsthandwerk verkaufte.  Der Name, den er seinerzeit benutzte, war Wallace Fard Muhammad.  Sein Ursprung, seine Abstammung und ethnische Zugehörigkeit standen und stehen noch immer zur Debatte.  Allerdings ist eine Sache definitiv wahr, seine charismatische Persönlichkeit gestattete es ihm, viele Mitglieder der afrikanisch-amerikanischen Gemeinschaft zu überzeugen, seiner neu gegründeten Religion beizutreten, der ‘Nation of Islam’.  1930 eröffnete er den ersten NOI Tempel.  Wallace Fard lehrte: „Freiheit, Gerechtigkeit und Gleichheit für die Mitglieder des verlorenen Stammes von Shabazz in der Wildnis von Nord Amerika.“  Er lehrte den armen afrikanischen Amerikanern, dass sie Menschen seien, mit „einer Vergangenheit, einer Zukunft, einer Geschichte und einem Schicksal.“  Innerhalb von 8 Jahren hatte er fast 8000 Anhänger gewonnen.[1]

Einer der ergebensten Anhänger von W Fard Muhammad war Elijah Poole, ein arbeitsloser Automechaniker aus Georgia.  Er änderte seinen Namen in Elijah Muhammad und wurde bald zu Fards oberstem Minister.  Im Sommer 1934 verschwand Fard plötzlich auf genauso mysteriöse Weise, wie er gekommen war.  Elijah Muhammad wurde zum neuen Führer ernannt und nahm den Titel „Gesandter Allahs“ an.  Angesichts der Tatsache, dass ein solcher Titel eine große Blasphemie ist und in Verbindung mit der folgenden Feststellung aus Elijah Muhammads Buch: Message to the Blackman (Botschaft an den schwarzen Mann), können wir sehen, dass die NOI von Anfang an keine Verbindung zur Religion des Islam gehabt hat.  Nicht einmal in dem Maße, um Ableger oder Kult genannt zu werden. 

„Allah (Gott) kam 1930 von der Heiligen Stadt Mekka zu uns.  Er benutzte den Namen Wallace D. Fard, oft signierte er als W. D. Fard.  Im dritten Jahr (1933), signierte Er seinen Namen als W. F. Muhammad, was für Wallace Fard Muhammad steht.  Er kam alleine.  Er begann, uns das Wissen über uns selbst, über Gott und den Teufel zu lehren, vom Maß auf der Erde, von anderen Planeten und anderen Zivilisationen von einigen anderen Planeten als der Erde.”[2]

Der Islam sagt kategorisch und ohne Vorbehalte, dass es keinen Gott gibt außer Allah.  Er hat keinen Teilhaber, Partner, keine Söhne oder Töchter.  Gott nimmt keine menschliche Gestalt an, und auch nur eine solche Möglichkeit vorzuschlagen, ist eine große Sünde und Abschweifung von den Lehren des Islam. 

Der einzige, wichtigste Konvertierte zur NOI ist Malcolm Little, der 1947 in einem Concord-Gefängnis in Massachusetts Gefängnis der NOI beigetreten ist.  Malcolm Little ist der Welt besser als Malcolm X bekannt.  Als Malcolm im Gefängnis war, predigte Elijah Muhammad, dass die weiße Gesellschaft aktiv darauf hin arbeite, die Afroamerikaner daran zu hindern, fähig zu werden, und politische, ökonomisch und gesellschaftlich erfolgreich zu werden.  Die NOI rief auch zu einem eigenen Staat auf, von weißen Menschen unbewohnt.  Als er 1952 auf Bewährung entlassen wurde, war Malcom ein ergebener Anhänger mit dem neuen Nachnamen X (Little war ein Sklavenname, und Malcom wählte X um seinen verlorenen Stammesnamen zu signalisieren). 

            Malcolm war sowohl intelligent und artikuliert, und bald schon wurde er zum nationalen Sprecher der NOI.  Er gründete neue Moscheen (Tempel) und verwendete alle Felder der Medien, die zu jener Zeit verfügbar waren, um die Botschaft der NOI in den Vereinigten Staaten zu verbreiten.  Ihm wird ein Mitgliederzustrom von 500 im Jahr 1952 auf über 30 Tausend im Jahr 1963 zugeschrieben.  Während dieser Zeit predigte Malcom, dass schwarze Menschen genetisch den weißen Menschen überlegen seien, jedoch von einem System der weißen Vorherrschaft dominiert würden. 

„Jeder, der Genetik studiert hat, weiß, dass weiß als rezessiv und schwarz als dominant angesehen wird.  Die gesamte amerikanische Ökonomie basiert auf der weißen Vorherrschaft.  Sogar die religiösen Philosophien, im wesentlichen weiße Vorherrschaft.  Ein weißer Jesus.  Eine weiße Jungfrau.  Weiße Engel.  Weißes alles.  Aber natürlich ein schwarzer Teufel.  Der „Uncle Sam“ politische Grundlage, auf der Basis weißer Vorherrschaft, verweist nicht-weiße Bürger auf zweitklassige Ränge.  Man braucht nicht dazu zu erwähnen, dass die soziale Philosophie streng weiß vorherrschend ist.  Und das Bildungssystem besteht mit weißer Vorherrschaft weiter.”[3]

Als Jahre vergingen, bewegte sich Malcom X, durch die Gnade Gottes, näher zum wahren Islam.  Er las viel und reiste ausgiebig.  Früh im Jahr 1964 erklärte Malcolm öffentlich seine Trennung von der NOI, indem er unüberwindbare Differenzen und wachsende Spannungen zwischen sich und Elijah Muhammad angegeben. Im selben Jahr nahm er an der alljährlichen Pilgerfahrt nach Mekka teil.  Malcolm war von der universellen Brüderlichkeit überwältigt, die er beim Hajj erlebte und er kehrte als sunnitischer Muslim in die US zurück, fest entschlossen, seine Botschaft für alle Rassen zu predigen.  Malcolm X wurde ermordet – niedergeschossen am Audoban Ballroom in Harlem, New York, am 21. Februar 1965.

Elijah Muhammad führte die NOI bis zu seinem Tod an Herzinsuffizienz am 25.Februar 1975 weiter.  Sein Sohn Warith Deen Muhammad wurde der neue Führer der NOI.  Aufgrund seiner Kenntnisse vom Islam begann er, Veränderungen vorzunehmen, die dramatischste war die Fusion seiner Anhänger zum traditionellen oder sunnitischen Islam. 

 „Ich habe versucht, das was Nation of Islam genannt wurde, zu dem zu bringen, was ich eine natürliche und normale islamische Gemeinschaft nenne.  Die Vorstellung, die wir von einer Gemeinschaft hatten, war keine islamische, und sie entstammte den Tagen des schwarzen Nationalismus.”[4]

Viele der früheren Anhänger von Elijah Muhammad waren mit Wallaces neuer Richtung zufrieden, andere jedoch nicht.  In 1979 spaltete sich die desillusionierte Fraktion, geführt von Louis Farrakhan, von Wallaces neuer amerikanischer Muslim Mission ab, die nun auch weiße Mitglieder zuließ.  Farrakhans Gruppe hielt an den ursprünglichen Lehren der schwarzen Vorherrschaft fest und nannte sich wieder NOI. 

Die Watchman Expositor[5] ein unabhängiges christliches Forschungs- und Apologetikministerium, das 1979 gegründet wurde, stellte fest, dass „Obwohl Farrakhans Organisation behauptet, die authentische Nation of Islam zu sein, gibt es drei andere Organisationen, die dasselbe behaupten.  John Muhammad, Elijah Muhammads Blutsbruder führt eine an, die ihren Sitz in Detroit hat.  Eine zweite Organisation hat ihre Basis in Atlanta und wird von Silas Muhammad geführt.  Emanuel Abdulla Muhammad gründete eine dritte Organisation in Baltimore.  Die anerkannteste der vier Organisationen ist die, die von Louis Farrakhan gegründet wurde.”

Im 2.Teil werden wir tiefer in die Welt der NOI eintauchen und entdecken, dass sie tatsächlich mehr mit Scientology gemeinsam haben, als mit dem Islam; und mehr Zeit damit verbringen, die Glaubenslehren zu vergleichen.



Referenz

  1.  Gnosis Magazine, p.  59.  & Lincoln, The Black Church Since Frazier, (New York: Schocken Books, 1989) p.  163.  Beide zitiert in dem Artikel The Nation of Islam und  archiviert unter http://www.watchman.org/profil...
  2. Message to the Blackman, Elijah Muhammad.  Chapter 8, paragraph 5.
  3. Alex Haley, "The Playboy Interview: Malcolm X", Playboy Magazine, May 1963
  4. The Atlanta Journal Constitution, May 4, 1985, p.  3C.
  5. (http://www.watchman.org/profile/nationofislampro.htm)


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