Anbetung im Islam

Dies bedeutet, Allah anzubeten, der Bedeutung nach und in Wirklichkeit.  Allah ist der Schöpfer und du bist das Geschöpf; du bist der Diener und Er ist der Eine, den du anbeten musst.  Wenn das der Fall ist, muss der Mensch den geraden Weg Allahs in diesem Leben verfolgen, und Seinem Gesetz und dem Weg der Gesandten folgen.  Allah hat großartige Gesetze für Seine Diener erlassen, wie den Glauben an Seine Einzigkeit, das Verrichten von Gebeten, Zahlen der Zakat, Fasten und Pilgern.  Dies sind allerdings nicht die einzigen gottesdienstlichen Handlungen im Islam.  Gottesdienst im Islam ist umfassender.   Es ist alles, das Allah liebt und Worte und Taten, mit denen Er zufrieden ist, seien sie offensichtlich oder verborgen.  Also jede Tat oder jede Aussage, alles, was du machst oder tust, was Allah liebt und womit Er zufrieden ist, ist Gottesdienst.  Sogar jedes gute Verhalten, das du mit der Absicht tust, Allah zu gefallen, ist Gottesdienst.  Deine gute Beziehung zu deinem Vater, Familie, Ehegatten, Kindern und Nachbarn ist Gottesdienst, wenn du dadurch die Zufriedenheit Allahs suchst.  Dein gutes Benehmen zu Hause, auf dem Markt und im Büro ist Gottesdienst, wenn es um Allahs Willen geschieht.  Das Anvertraute bewahren, ehrlich und gerecht sein, anderen nicht schaden, Schwache unterstützen, auf erlaubte Weise seinen Lebensunterhalt verdienen, für Familie und Kinder sorgen, die Armen trösten, den Kranken besuchen, den Hungrigen speisen und den Unrecht behandelten helfen – dies alles ist Gottesdienst, wenn es zu Allahs Zufriedenheit führt.  Alle Taten, die du für dich selbst, deine Familie oder die Gesellschaft oder dein Land tust, durch die du die Zufriedenheit Allahs erlangst, sind gottesdienstliche Handlungen.  Sogar wenn du deine Begierden auf erlaubte Art und Weise erfüllst, ist das Gottesdienst, wenn du es mit einer guten Absicht tust. 

Der Gesandte Allahs sagte

Selbst wenn einer von euch seine sexuellen Begierden sättigt, ist das ein Almosen.“ Die Gefährten sagten: „O Gesandter Allahs! Einer von uns stillt seine eigene Lust und bekommt trotzdem einen Lohn?“ Er antwortete: „Sagt mir, wenn er es auf nicht erlaubte Weise getan hätte, hätte er dann nicht gesündigt? Dem entsprechend erhält er einen Lohn, wenn er es auf erlaubte Art und Weise tut

Muslim

Der Prophet sagte auch: “Jeder Muslim muss Almosen geben.“

Er wurde gefragt: „Was ist, wenn er nichts findet, um Almosen zu geben?“

Er sagte: Er arbeitet mit seinen beiden Händen, hat daran selbst Nutzen und gibt dann Almosen.“

Er wurde wieder gefragt: „Aber wie, wenn er dazu nicht in der Lage ist?“

Er sagte: „Er sollte den Bedürftigen unterstützen, der benachteiligt ist.“

Er wurde wieder gefragt: „Aber wie, wenn er nicht kann?“

Er antwortete: „Er gebietet das Gute.“

Und er wurde wieder gefragt: „Aber wie, wenn er dazu nicht in der Lage ist?“

Er antwortete: „Er hält sich davon zurück, Schlechtes zu tun, denn dies ist für ihn auch ein Almosen[1].

Referenzen

  1. Bukhary und Muslim.
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