Ich habe in meinem Leben schon in großen
Menschenmengen gestanden, sowohl im Westen als auch im Mittleren Osten.
In Winnipeg war
die größteMenschenmengen, die ich erlebt habe, bei den Hockeyspielen. Wie ich
bereits gesagt habe, in Winnipeg gibt es eine Menge Eis. Vielleicht
zwanzigtausend Winnipeggers versammelten sich am Abend zu einem Hockeyspiel. Hey,
das ist eine Menge für Winnipeg!
In Makkah, bei
der Großen Moschee, war ich in einer Menge von drei Millionen Betenden in einem
Gebet! Diese Menschen waren nicht nur von einem Land, und auch nicht von dem
gleichen sprachlichen Hintergrund, und nein, sie haben sich nicht versammelt,
um die Winnipeg Jets die Washington Capitols schlagen zu sehen!
Wie ihr es heute
sehen werdet, wenn wir uns zum Gebet in Reihen aufstellen, haben sich in Mekka
drei Millionen Menschen in vollkommenen Kreisen rund um die Große Moschee
aufgestellt, um Gott zu dienen! Ich habe einmal an dem Fenster eines Hotels in
der Nähe der Großen Moschee gestanden und habe unten das Schwärmen der Menge dieser
drei Millionen Muslimen beobachtet. Dann, als der Ruf zum Gebet begann, stand
die gesamte Menge innerhalb von weniger als 50 Sekunden in vollkommenen
Kreisen. Wer hat diese Herzen versammelt? Nur Gott!
Eine konsistente
Menge von drei Millionen Menschen von jeder Nation, Klasse und Farbe, sind
unter Schmerzen und Anstrengungen gekommen, um das Recht der Menschheit zu
bestätigen, nichts außer dem einen wahren Gott, Allah, anzubeten.
Es hat in genau
diesem Tal von Mekka Zeiten gegeben, da sich Muhammad nur vor Gott
niedergeworfen und alle falschen Götzen gemieden hat, die ihn umgaben. Die
Polytheisten von Mekka saßen da und verabscheuten solche Szenen. Sie sagten zu
einander: "Wie können wir hier sitzen und Muhammad gestatten, sich in unserer
Mitte vor Gott niederzuwerfen. Wer von uns wird ihn demütigen?"
"Ich könnte das,"
sagte ein Mann namens Utbah.
Er nahm die
Gedärme eines frischen Lammes, das den Götzen geopfert worden war und kippte
sie auf Muhammads Kopf. Die Götzendiener fielen vor Lachen von ihren Sitzen. Muhammad
konnte sich von seiner Niederwerfung nicht erheben.
Die Neuigkeiten
erreichten seine Tochter Fatima, die damals noch ein kleines Mädchen gewesen
war, dass sie sich an der Ka´bah (am Heiligen Haus Gottes) über ihren Vater
lustig machten. Sie rannte dorthin und als sie ihren Vater
sah, schrie sie und entfernte den Schmutz und beschimpfte fie Polytheisten
unter Tränen.
Dies ist nur ein
Beispiel, wie sich über den Gesandten Gottes lustig gemacht wurde, und die
Muslime fuhren fort damit, die Menschen zu lehren, dass nichts es verdient
angebetet zu werden außer Gott!
Die Polytheisten
von Mekka verwendeten ihr Medium - Dichtung und das gesprochene Wort - um die
öffentliche Meinung gegen den Aufruf dass es keinen (wahren) Gott außer Gott
gibt aufzuhetzen.
Ein Arzt namens Damaud
vom Stamm der Azd kam zur Pilgerreise nach Mekka und als er im Heligen Tal
ankam, kamen die Neuigkeiten aus Mekka bei ihm an und die Warnung, keinem Wort
zuzuhören, das Muhammad sprach. "Er ist ein Magier," sagten sie, "Er ist
verrückt."
Damaud erinnert
sich: "Sie verängstigten mich so sehr, dass ich daran dachte, mir Watte in die
Ohren zu stecken. Doch dann sagte ich zu mir selbst: ‘Ich bin Arzt und habe
schon viele Menschen geheilt, vielleicht bin ich in der Lage Muhammad zu heilen."
Nachdem er seine
Umrundungen der Ka´bah beendet hatte, sah er schließlich Muhsmmad friedlich auf
dem Platz sitzen. Er nährte sich ihm und sagte sanft: "Muhammad, ich habe eine
Heilung für diese Krankheit und Gott hat mir erlaubt, viele Menschen zu heilen,
möchtest du, dass ich dich behandle?"
Muhammad, Gottes
Friede sei auf ihm, wandte sich zu ihm und sprach: "Wahrlich aller Lob und
Preis gebührt Gott, wir danken Gott und ersuchen vor allem seinen Schutz; wen
Gott rechtleitet, den kann niemand irre führen. Ich bezeuge, dass es keine
Gottheit gibt außer Gott (Allah) und dass (ich) Muhammad der Gesandte Gottes
bin."
Damauds Mund klappte
auf. Er schluckte und sagte: "Könntest du das für mich wiederholen?" Muhammad
der Gesandte Gottes wiederholte.
Da lächelte Damaud
und bekannte: "Bei Gott, ich habe die Worte von Wahrsagern gehört und die Worte
von Zauberern, ich habe die Worte von Dichtern gehört, doch niemals habe ich
derartige Worte vernommen! Reiche mir deine Hand, damit ich dem Islam die
Treue schwören kann. Es gibt keinen (wahren) Gott außer Gott und Muhammad ist
Sein Gesandter!"
Ihr werdet im
Qur´an einen Vers nach dem anderen finden, die der Menschheit die Augen für die
Realität öffnen, dass es einen Gott gibt und dass Er nur Einer ist.
Jubayr ibn Mut’em
stand eines Tages beim Maghrib-Gebet leise hinter dem Gesandten Gottes und
hörte den Qur´anversen zu. Der Gesandte Gottes rezitierte das Kapitel At-Tur und
darin hörte er ihn sagen:
Oder sind sie wohl durch nichts erschaffen worden, oder sind sie gar selbst die Schöpfer? Oder schufen sie die Himmel und die Erde? Nein, aber sie haben keine Gewißheit. Oder haben sie die Schätze deines Herrn zu eigen, oder sind sie die Herrschenden?? (At-Toor 52:35-37)
Jubayr ibn Mut’em
sagte: "Als ich diese Verse hörte, war es so, als hätte mein Herz Flügel mit
denen es rasch und in Glückseligkeit zu der Wahrheit flog, die ich im Islam
gefunden habe."
Brüder und
Schwestern, wo werden wir in 100 Jahren sein? Ihr werdet tot sein. Und wo wart
ihr vor 100 Jahren? Nirgends. Ihr wart nichts. Gott spricht im Qur´an:
Gab es nicht für den Menschen eine Zeit, da er nichts Nennenswertes war? Wahrlich, Wir erschufen den Menschen aus einer Ergußmischung, auf daß Wir ihn prüfen möchten; dann machten Wir ihn hörend und sehend. Wir haben ihm den rechten Weg gezeigt, möchte er nun dankbar oder undankbar sein. (Al-Insan 76/1-3)
In jenen frühen
Tagen des Islam ging der Gesandte Gottes von Zelt zu Zelt, von Stamm zu Stamm,
um zu verkünden: "Sprich, es gibt keinen (wahren) Gott außer Gott und du wirst
erfolgreich sein!"
Heute, über 1400 Jahre später als Anhänger Muhammads, Gläubige an Gott (Allah), weiten wir diese Worte unseres Gesandten auf alle unsere Gäste von heute aus. "Sprecht, es gibt keinen (wahren) Gott außer Gott und ihr werdet erfolgreich sein!"