Der grundlegendste Glaube im
Islam ist, dass es keinen wahren Gott (Gottheit) gibt außer Allah. Er ist der
Eine, der Einzige, der Erste und der Letzte, hat keine Teilhaber, Söhne,
Töchter oder Zwischenhändler. Er ist Allein in Seiner Herrschaft und in Seiner
Allmächtigkeit. Es ist ein sehr einfaches Konzept, es ist einfach die
Wahrheit. Nichtsdestotrotz kann der reine Glaube an Gott überwältigend sein.
Oft sind wir überrascht, wenn wir Gott bitten und Er erhört uns sofort.
Die Religion des Islam umfasst dieses einfache Konzept –
dass Gott Einer ist und verpackt es in ein Päckchen, das Hingabe genannt wird.
Islam bedeutet Hingabe in den Willen Gottes. Die Wurzel von Islam (sa-la-ma)
ist dieselbe wie das arabische Wort, das Frieden und Sicherheit bedeutet. Im
wesentlichen kommen Frieden und Sicherheit dadurch, dass man ein Leben dem
Willen Gottes entsprechend lebt. Wie ein Lebenskreis beginnt und endet alles
an derselben Stelle – es gibt keinen Gott außer Allah. Wenn wir uns dem Willen
Gottes unterwerfen, sind wir alle Muslime und um unsere Aufrichtigkeit zu
beweisen, bezeugen wir, dass wir Muslime sind, indem wir alleine oder im
Beisein anderer Muslime sagen: La ilah illa Allah, Muhammad rasulu Allah. Es
gibt keinen wahren Gott (Gottheit) außer Allah und Muhammad, Gottes Segen und
Frieden seien auf ihm, ist sein Gesandter.
Immer wenn irgendein Mensch die Gnade Gottes erfährt und
versteht, versucht Satan sein bestes, um diesem Individuum zu schaden. Satan
möchte nicht, dass wir Trost und Gnade erfahren; er will, dass wir ängstlich
und deprimiert sind. Er will, dass wir Fehler und Sünden begehen. Satan ist
verzweifelt, weil er niemals Gottes Liebe spüren wird, deshalb will er so viele
Menschen wie er kann, ins Verderben reißen.
(Satan sagte) „…werde ich ihnen (den Menschen) ganz gewiß auf Deinem geraden Weg auflauern. Hierauf werde ich ganz gewiß von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken über sie kommen..." (Quran 7:16-17)
Immer wenn einer Person die Wahrheit bewusst wird und
sie Muslim werden will, wirft Satan das Wort ´aber´ ein. Ich möchte Muslim
werden, ABER! Aber ich bin noch nicht bereit. Aber ich spreche kein
Arabisch. Aber ich bin weiß. Aber ich weiß nicht richtig bescheid über den
Islam. Gott hat uns vor dem Satan und seinen schlauen Wegen gewarnt.
„O Kinder Adams, der Satan soll euch ja nicht der Versuchung aussetzen." (Quran 7:27)
Gewiß, der Satan ist euch ein Feind; so nehmt ihn euch zum Feind." (Quran 35:6)
Satans Einflüsterungen versuchen uns davon abzuhalten,
den Islam anzunehmen. Diese Vorstellungen sollten uns nicht im Weg stehen,
wenn wir eine Verbindung mit dem Allerbarmenden Gott herstellen oder wieder
herstellen wollen. In diesem und dem nächsten Artikel werden wir einige der
bekanntesten Mythen besprechen, sie genau prüfen und sehen, dass Gott
tatsächlich der Allbarmherzigste ist. Er macht das Konvertieren zum Islam
leicht, nicht schwer. Kein aber!
1. Ich möchte Muslim werden, aber ich möchte nicht meinen Namen
ändern.
Eine Person, die den Islam annimmt, muss ihren Namen
nicht ändern. Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm,
sagte, dass jeder das Rech hat ist, einen guten Namen zu haben, einen Namen,
der eine Bedeutung hat oder eine Eigenschaft bezeichnet. Für die große
Mehrheit der Menschen ist das kein Problem, wenn du allerdings feststellst,
dass dein Name eine schlechte Bedeutung hat, oder eine Verbidung zu Sündern
oder Tyrannen, ist es besser, ihn gegen einen annehmbareren einzutauschen. Wenn
der Name einer Person der Name eines Götzen ist oder Diestbarkeit zu etwas oder
jemand anderen als Gott wiederspiegelt, dann muss er geändert werden. Denk
aber daran, dass der Islam leicht ist. Wenn die offizielle Änderung des Namens
eine Schwierigkeit, Bedrängnis oder Schaden anrichtet, genügt es, ihn nur
unter Freunden und Familie zu ändern.
2. Ich möchte Muslim werden, aber ich kenne kein Arabisch.
Die Religion des Islam wurde für alle Völker, für alle
Orte, zu allen Zeiten offenbart. Es ist keine Religion exklusiv für Araber
oder Arabisch sprechende. In der Tat stammen die Mehrheit der 1,4 Milliarden
Muslime auf der Welt nicht von arabischem Hintergrund. Eine Person kann Muslim
werden, ohne ein einziges Wort Arabisch zu kennen; das hat keinen Einfluss auf
seine oder ihre Fähigkeit den Islam anzunehmen. Allerdings ist Arabisch die
Sprache des Qur´an und die täglichen Gebete werden auf arabisch verrichtet,
wenn es auch nicht notwendig ist, die ganze Sprache zu lernen, wird es nach der
Konvertierung nötig sein, einige arabische Worte zu lernen.
Wenn eine Person wegen einer Sprachstörung nicht genug
arabisch lernen kann oder weil sie nicht fähig ist, ihre Gebete auf Arabisch
auszusprechen, muss sie es versuchen, so gut sie kann. Wenn das Erlernen von
wenigstens etwas Arabisch nicht möglich ist, dann ist sie von dieser Last
befreit, denn Gott lastet den Menschen nicht mehr auf, als sie ertragen
können. Allerdings sagt Gott auch, dass Er das Qur´an-Lernen leicht gemacht
hat, daher ist es verpflichtend für eine Person, ihr bestes zu versuchen.
"Gott erlegt keiner Seele mehr auf, als sie zu leisten vermag." (Quran 2:286)
"Und wahrlich, Wir haben den Quran zur Ermahnung leicht gemacht." (Quran 54:17)
Ein Mann kam zum Propheten und sage: „O Gesandter
Gottes, lehre mich etwas vom Qur´an, das mir genügt, denn ich kann nicht
lesen. Er sagte: „Sprich: Subhaan-Allaah wa’l-hamdu Lillaah wa laa ilaaha
ill-Allaah wa Allaahu akbar wa laa hawla wa la quwwata illa Billaah (Weit
entfernt ist Gott von jeglicher Unvollkommenheit, gepriesen sei Gott, es gibt
keine Gottheit außer Allah und Gott ist der Größte und es gibt keine Macht oder
Kraft außer durch Gott)."[1]
Dem Islam beizutreten ist leicht. Es ist ein einfacher
Prozess, frei von Komplikationen. Im 2. Teil werden wir über die Beschneidung
sprechen, die Tatsache, dass es im Islam keine Einschränkungen für irgendeine
Rasse oder ethnische Zugehörigkeit gibt und darüber Muslim zu werden, ohne
besonders viel über den Islam zu kennen.