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Verse 61-68 Geschichte von Salih

Der Wohnort von Salihs Volk, den Thamud, lag irgendwo zwischen Hijaz und Syrien im südöstlichen Teil von Madyan, das sich östlich des Golfs von Aqaba befindet.  Ihre in die Felsen gemeißelten Behausungen sind immer noch erhalten.

Salihs Botschaft war ähnlich der von Noah und Hud.  Außerdem bekam er ein weibliches Kamel aus den benachbarten Gebirgen, um damit zu zeigen, dass er ein wahrer Prophet Gottes war, doch er warnte sein Volk davor, ihm zu schaden.  Trotzdem töteten sie es, damit zogen sie den Fluch Gottes in Form eines Schreies vom Himmel auf sich, der sie tot und mit dem Gesicht nach unten in ihren Häusern liegen ließ.

Verse 69-76 Geschichte von Abraham

Geboren in Irak lebte Abraham in der Stadt Ur.  Er reiste nach Harran im Norden der arabischen Halbinsel und dann mit seiner Frau Sarah und seinem Neffen Lot nach Palästina.  Wegen einer Dürre zog er dann nach Ägypten, doch sie teilten sich, weil das Land nicht für ihre beiden Herden ausreichte.  Lot siedelte am Toten Meer in der Nähe von Sodom und Gomorra.

Abraham hatte drei gute Charaktereigenschaften: nachsichtig, reuig und weichherzig.

Er war schnell darin, unangekündigte Gäste - die Engel Gottes, die zwei Nachrichten brachten - zu bewirten.  Eine, die Zerstörung, stand dem Volk Lots bevor.  Die zweite war die Geburt von Abrahams Sohn Isaak, durch Sarah, seine gealterte Ehefrau, und von seinem Enkel Jakob.  Abraham macht einen vergeblichen Versuch, die Engel von Lot abzuwenden.    

Verse 77-83 Geschichte von Lot

Ebenso gastfreundlich wie sein Onkel, ist Lot beunruhigt, junge, attraktive Gäste zu sehen, die sein Volk sofort sodomisieren wollen.  Lot versucht, mit den Menschen zu diskutieren, und weist darauf hin, dass es Frauen zum Heiraten gibt, und sie sollen ihn nicht entwürdigen.  Er fühlt sich machtlos und fürchtete, seine Gäste nicht beschützen zu können, da trösten die Engel Lot, dass er unbeschadet bleiben werde.  Er sollte die Stadt mit seiner Familie bei Nacht verlassen, nur seine Frau blieb zurück, denn sie hatte dem Volk von den gutaussehenden Gästen erzählt.  Gott vernichtete sie, indem er die Stadt hochhob, kopfüber wieder herabstürzte und ließ Steine auf sie regnen für ihre Bosheit.

Verse 84-95 Geschichte von Schu’ayb

Er war zum Volk von Madyan gsandt worden, die im Land Hijaz lebten, neben Syrien und östlich des Golfs von Aqaba.  Gemäß einiger Historiker ist es die Gegend der Stadt Tabuk, im heutigen Saudi Arabien. 

Schu’aybs Botschaft:

·       Betet Gott an.

·       Gebt volles Maß, gebt den Menschen nicht weniger als das, was sie bezahlt haben. 

·       Verbreitet auf der Erde keine Korruption. 

·       Bittet den Allergnädigsten, Liebenden Herrn um Vergebung.

·       Fürchtet die Strafe eines Tages, der alles umgibt. 

Die Ungläubigen machten sich über das Gebet Schu´aybs, des Propheten, lustig, indem sie sagten: sollen wir die Götter unserer Vorfahren verlassen oder dass sie ändern sollten, wie sie mit ihrem Besitz umgehen. 

Schu’ayb erinnert sie daran, dass er lediglich Besserung wünscht, Gott ist seine Kraft und auf Ihn verlässt er sich.  Sein teilnahmsvolles Bitten, den Untergang der Völker von Noah, Hud, Salih und Lot zu betrachten, überzeugt sie nicht.  Schu’ayb und die Gläubigen werden gerettet, währen ein Schrei alles zerstört, als hätte es nie existiert.

Verse 96-99 Geschichte von Moses

Moses verließ Ägypten und reiste durch die Wüste Sinai, er wollte nach Madyan.  Auf seinem Weg traf er seine Frau, die Tochter Schu’aybs.  Auf ihrer Rückreise sprach Gott am Berg Tur (Berg Horeb in Sinai) zu Moses und danach kehrt Moses nach Ägypten zurück.  

Gott sandte Moses mit deutlichen Beweisen zu Pharao und seinen Ministern, doch die letzteren folgten stattdessen den fehlgeleiteten Anweisungen ihres Herrschers.  In beiden Welten verflucht, genau wie sie ihm in das kalte Wasser gefolgt waren, das sie ertrank, werden sie ihm in das Feuer folgen. 

Verse 100-102 Ungerechtigkeit

Sie haben sich selbst Unrecht getan, Gott hat ihnen kein Unrecht getan.  Die Götter, die sie neben Gott anriefen, waren für sie nutzlos.

Verse 103-109 Szenen vom Tag der Wiedererweckung und göttlicher Trost für den Propheten

Die Erzählungen oben sind ´Zeichen´, die dem Propheten Muhammad für diejenigen berichtet wurden, die die Strafe im Jenseits fürchten.

Gott wird am Letzten Tag alle Menschen versammeln, keiner wird sich verstecken können und jeder wird seinen Anteil erhalten.  An jenem Tag wird die Seele mit der Erlaubnis Gottes sprechen.  Der Unglückliche wird an jenem Tag für ewig das Höllenfeuer betreten.  Die Glücklichen werden für immer im Paradies sein.

Verse 110-111 Warnung vor Zweifeln an den Büchern Gottes

Die Völker behandeln ihre Propheten gleich.  Einige akzeptieren ihren Ruf, und andere lehnen ihn ab.  Zweifelnd leugneten die Menschen Moses und die Thora genau wie die Heiden von Mekka es mit dem Propheten Muhammad getan haben. Diejenigen, die ihre Propheten geleugnet haben, sollen alle dasselbe Schicksal teilen.

Verse 112-115 Mittel, um in dieser Welt und im Jenseits erfolgreich zu sein

Der Prophet Muhammad und reumütigen Gläubigen mit ihm werden von Gott angewiesen, entschlossen zu bleiben, regelmäßig zu beten und Geduld zu üben.  Nicht die Grenzen zu überschreiten und nicht die Übeltäter zu Verbündeten zu nehmen, sonst wird das Feuer euch berühren.

Verse 116-119 Gottes Art, ungerechte Nationen zu vernichten

Gott zerstört die Städte nicht zu Unrecht, während die Einwohner versuchen sich zu verbessern.  Hätte Gott es so gewollt, dann hätte Er alle Menschen einer einzigen Religion folgen lassen können, doch das war aus Gründen, die nur Er Selbst kennt, nicht Seine Absicht gewesen.  Daher werden die Völker weiterhin Differenzen haben, außer diejenigen, mit denen der Herr Gnade hat: die den Lehren der Propheten folgen. Was den Rest angeht, d.h. diejenigen, die die Botschaft Gottes leugnen, wird Er in der Hölle bestrafen.

Vers 120 Die Ziele der Geschichten im Qur´an

1.     Trösten des Propheten Muhammad.

2.     Dem Propheten Muhammad die Wahrheit offenbaren.

3.     Rat und Erinnerung für die Gläubigen.

Verse 121-123 Praktischer Nutzen von den Geschichten der Gesandten

1.     Gott besitzt das absolute Wissen über Zeit und Raum - was sichtbar ist und was in den Himmeln und der Erde verborgen ist, das Vergangene und das Zukünftige. 

2.     Alles im kommenden Leben kehrt zu Gott zurück.  Das Geschöpf kann da nicht eingreifen. 

3.     Daher müssen wir Gott anbeten und auf Ihn vertrauen.

4.     Gott kennt unsere Handlungen und Äußerungen.  Die guten Taten der Gehorsamen gehen nicht verloren und die Ablehnung der Eigensinnigen werden nicht vergessen.

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