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Der Name dieses Kapitels wurde von der Geschichte Marias, der Mutter von Jesus entnommen (Verse 16–35).  Es beginnt mit einer Schilderung von der Geburt Johannes´ und der Geburt Jesus´, den letzten Repräsentanten der Prophezeiungen an das Haus Israels.  Die Behauptung, Jesus sei der Sohn Gottes, wird fest verneint, ebenso wie die Behauptung der Heiden in Mekka, dass die Engel die Töchter Gottes seien.  Dann erwähnt sie die Botschaften früherer Propheten, zeigt, dass sie nur menschliche Wesen gewesen waren, die ernannt wurden, um die Welt zu reformieren.  Aus 93 Versen bestehend, ist dies eines der frühen mekkanischen Kapitel und wurde Negus (dem christlichen König von Abbessinien) in Anwesenheit des feindlichen Botschafters der Quraisch im fünften Jahr nach der Ankunft des Propheten Muhammads, neun Jahre vor der Hijra durch Ja´far, dem Oberhaupt der muslimischen Flüchtlinge verlesen, woraufhin gemäß der frühesten muslimischen Chroniker der König und seine Bischöfe schluchzten und sagten: ´Wahrlich, diese Offenbarung und die von Moses rühren von ein und derselben Quelle her.´   

Der Qur´an lässt uns derart an die Macht Gottes glauben, dass er uns befähigt, über die Vorhersagbarkeit von Ursache und Wirkung hinaus zu blicken.  Obwohl Gott das Universum auf diese Weise gemacht hat, dass es für alles eine physikalische Begründung gibt, hat Gott zur gleichen Zeit Wunder geschehen lassen, die uns erkennen lassen, dass Gott nicht von diesen Gesetzen abhängig ist.  Wir finden im Qur´an solche Beispiele, die uns diese Macht "sehen"  lassen, so dass je näher wir Ihm mit Liebe und Hingabe kommen, desto mehr glauben wir daran, dass unsere Hoffnungen und Träume Wirklichkeit werden. 

Verse 1-11 Geschichte des Propheten Zacharias

In der Bibel ist Zacharias der Ehemann von Elisabeth, einer Kousine Marias.  Der Qur´an teilt uns mit, dass Zacharias Marias (Mutter von Jesus) Vormund gewesen ist

Zacharias war ein Prophet Gottes, der im Tempel in Jerusalem war.  Er war für die Dienste im Tempel zuständig.  Zacharias´ Frau war unfruchtbar und beide waren sehr alt.  Zacharias fing an, sich Sorgen zu machen, wer nach seinem Tod die täglichen Gottesdienste im Tempel und das Predigen der Botschaft Gottes übernehmen würde.  Als Antwort auf Zacharias´ ernstes Gebet , verkündete ein Engel, dass Gott ihm einen Sohn schenken werde, dessen Name Johannes (Yahya) sein werde. 

Verse 12-15 Der Prophet Johannes

Gott machte Johannes zu einem mitfühlenden, weisen und freundlichen Menschen, der seine Eltern liebte und die Befehle der Thora fleißig praktizierte. 

Verse 16-22 Maria und ihre Schwangerschaft mit Jesus

Ein Engel erscheint der Jungfrau Maria in der Gestalt eines Menschen, um ihr die Geburt eines Sohnes zu verkünden - eine Gnade und ein Wunder Gottes.  Aus Furcht vor der Reaktion der Menschen wegen der unehelichen Schwangerschaft ging sie nach Bethlehem.

Verse 23-26 Die Geburt von Johannes

Unterstützt durch einen Engel versorgt Gott sie bei der Geburt mit frischem Wasser und Datteln. 

Verse 27-33 Jesus spricht in der Krippe

Das Baby Jesus spricht in der Krippe, um seine Mutter zu verteidigen, als Maria über das Kind befragt wird, verkündet er, dass er Gottes gesegneter Diener und Prophet ist und dass ihm befohlen wurde, zu beten, Almosen zu geben und freundlich zu seiner Mutter zu sein.

Verse 34-36 Wahrheit über Jesus

Gott nimmt Sich keinen Sohn und braucht auch keinen.  Die obenstehende Erklärung ist die Wahrheit über Jesus, der erklärte, dass Gott Sein Herr ist, also dient Ihm. 

Verse 37-40 Unstimmigkeiten über Jesus und ihren Status am Tag der Wiedererweckung

Erinnert alle Sekten, die über Jesus streiten, an den schrecklichen "Tag der Reue", wenn alle zu Gott zurückkehren werden. 

Verse 41-47 Geschichte von Abraham und seinem Vater

Der wahrhaftige Prophet, Abraham, erinnert seinen Vater sanft daran, keine Götzen anzubeten, die nicht hören, sehen oder sich selbst nutzen können.  Mit körperlicher Gewalt bedroht und aus seinem Haus vertrieben, schwört Abraham, für seinen Vater zu beten. 

Verse 48-50 Abraham verlässt sein Volk und diejenigen, die andere als Gott anrufen

Nachdem er seine Heimat verlassen hat und fortwährend Gebete für seinen Vater und andere spricht, wird Abraham später mit zwei Propheten von Gott gesegnet - Isaak und Jakob.

Verse 51-55 Eigenschaften von Moses und Ismael

Moses war ein ausgewählter Prophet, der von Gott zu einer engen Gemeinschaft zu Gott zum Berg Tur (der brennende Busch) gerufen wurde.  Ismael war ebenfalls ein aufrichtiger Prophet und Gesandter Gottes, der seinem Wort treu war und um das Wohl seiner Familie bemüht war; er erinnerte sie daran, zu beten und wohltätig zu sein. 

Verse 56-57 Eigenschaften des Prophet Idris

Idris (vermutlich Enoch in der Bibel) war ein aufrichtiger Prophet mit erhöhtem Status. 

Vers 58 Andere Propheten von den Nachkommen Adams, Noahs, Abrahams und Israels

Gott hat die genannten Propheten bevorzugt und sie warfen sich schluchzend vor Ihm nieder. 

Verse 59-65 Bedingungen des Erfolgs der Nachfolger, die nach den Propheten gekommen waren

Ein unterscheidendes Merkmal derjenigen, deren Charakter durch die Lehren der Propheten geformt wurde, ist, dass sie nicht länger Sklaven ihrer Grundgelüste sind, sondern sich über diese erheben.  Sie werden zu Menschen, die Gottes gedenken, der organisierte Ausdruck dessen ist das Gebet (Salah).

Die Generationen, die nach den Propheten gekommen sind, vernachlässigten Gott, und begannen, ihren Gelüsten zu folgen.  Einem Propheten angeschlossen zu sein, wird ihnen nichts nutzen.  Sie werden erhalten, was sie verdienen.  Von ihnen wird nur derjenige verschont, der zur ursprünglichen Religion zurückkehrt und ein Leben des Glaubens und der tugendhaften Taten annimmt.

Verse 66-75 Leugner der Wiedererweckung, ihre Strafe und Haltung

Die Araber, an die sich der Qur´an zuerst gerichtet hat, akzeptierten das Leben nach dem Tod, doch diese Akzeptanz war nur formal und sie hatte keinerlei Einfluß auf ihre Leben.  Diese Gleichgültigkeit bleibt bestehen, weil die Menschen diese Angelegenheit nicht ernst nehmen.  Wenn sie es täten, würde ihnen klar werden, dass die erste Geburt am Anfang ein unterstützendes Argument für die Wiedergeburt darstellt.

Vers 76 Lohn der Rechtgeleiteten

Genau wie einer, der weltliche Interessen im Blick hat, wird einer, der das Jenseits im Blick behält, seine guten Taten anhäufen. 

Verse 77-95 Annullierung der Vielzahl von Gottheiten und das Zuschreiben von Söhnen zu Gott

Der Mensch möchte in der Lage sein, in dieser Welt zu tun, was er wünscht, aber er möchte nicht unter den Konsequenzen seiner Vergehen leiden.  Deswegen setzt der Mensch Wesen ein, die angeblich Gott nahe stehen und bei Ihm beliebt sind, damit sie Ihm ihren Fall vortragen.  Solche nutzlosen Plädoyees basieren auf verkehrten Annahmen.  Diese Wesen, die er rituell anbetete, werden sich von ihm am Tag des Gerichts lossagen, ihm nichts als Hass zeigen.

Der Glaube an die Existenz von Kindern Gottes kann auf zwei Arten erklärt werden: dass Gott Assistenz benötigt, wie gewöhnliche Menschen oder dass Er wünscht, Kinder zu haben.  Beide Vorschläge sind unbegründet.

Verse 96-98 Schlussfolgerung

Gott liebt diejenigen, die glauben und rechtschaffen handeln.

Den Qur´an gibt es nur auf arabischer Sprache, aber es wurde leicht gemacht, ihn zu anzuwenden und auswendig zu lernen.   

Diejenigen, die sich den Wahrheitssuchenden entgegen stellen, irren dabei, denn sie denken, dass über sie kein Schaden kommen würde.  Es gibt hingegen Beweise dafür, dass die Gegner der Wahrheit getilgt wurden, doch sie ziehen daraus keine Lehre.

Lasst uns zur Realität unserer Machtlosigkeit aufsteigen indem wir die Macht Gottes anerkennen.  Absolute Unterwerfung ist die tatsächliche Stärke in dieser Welt und eine Hoffnung für ewigen Erfolg im Jenseits. 

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