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Einleitung

Chapter-67,-Mulk.jpgDas Kapitel beginnt mit der Erwähnung vom Reich Gottes (‘mulk’ auf Arabisch), daher ist der Name entnommen.  In Mekka in den Anfangsphasen des Widerstandes offenbart, nachdem die Mission des Propheten Muhammad gerade begonnen hatte, fordert diese Sura (dieses Kapitel) die Ungläubigen mit Erklärungen über Gottes völlige Macht über sie und alles andere, in dieser Welt und in der nächsten heraus,   Sie beschreibt die Reue der Ungläubigen, die sie am Tag der Wiedererweckung (Verse 9–10, 27) zum Ausdruck bringen. Sie warnt die, die nichts von Gott und vom kommenden Leben wissen. 

Der Prophet Muhammad, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, pflegte sie jede Nacht zu rezitieren, bevor er schlafen ging.[1]  Es gibt verschiedene Aussagen, die dem Propheten Muhammad zugesprochen werden, die von den feinen Eigenschaften dieses Kapitels sprechen.  Der glaubwürdigste ist folgender:

"Es gibt eine Sura im Qur´an, nicht mehr als dreißig Verse lang, die wird Fürsprache einlegen für jeden (der sie gekannt hat) bis sie ihn zum Paradies führt.  Es ist Sura Tabarak (Mulk)"[2]

Verse 1-5 Einige Manifestationen der Macht Gottes


‘Er hat Macht über alle Dinge,’ befreit uns von der Furcht vor anderen.  Wenn dies jede Nacht rezitiert wird, erinnern wir uns daran, dass ultimative Güte nur mit Gott ist und dies wird unsere Liebe zu Ihm nähren.  Wenn wir uns daran erinnern, dass Er unsere Welt kontrolliert, dann werden wir nur Ihn fürchten.  Wir werden uns nicht um die Erwartungen der Menschen kümmern, sondern unsere Sorge wird sein: ´Wie will Gott, dass ich lebe?´ 

Gott hat uns diesen Zyklus von Leben und Tod gegeben, damit Er uns prüft, um zu sehen, wer der beste von uns in seinen Taten ist.  Wenn unser Leben eine Prüfung ist und die Ergebnisse sind abhängig von schönen Taten, dann müssen wir uns immer wieder daran erinnern, dass jede Tat vor dem Angesicht Gottes wunderschön wird, wenn sie einzig und allein Ihm zuliebe verrichtet wird und auf die Art wie unser Prophet sie verrichtet hat.  Nur im Gehorsam können wir Frieden und Ruhe finden.  Sieh dir nur die Himmel an, und sieh wie sie sich ihrem Schöpfer unterwerfen.  Die Zeichen Gottes sind überall, aber wir sind zu sehr mit unseren eigenen Angelegenheiten beschäftigt.  Die meisten Menschen denken nicht ernsthaft an das Jenseits. 

Verse 6-11 Ende der Ungläubigen und ihr Bekenntnis ihrer Sünden
Gott sagt, wenn die Ungläubigen ins Feuer geworfen werden, werden die Hüter der Hölle sie fragen, ob sie nicht gewarnt worden waren.  Sie werden ihren größten Irrtum bekennen, es war, dass sie anstatt den Rat anzunehmen, sich über die Warner als Fehlgeleitete lustig zu machen pflegten.  Tatsache ist, wenn du der Realität nicht ins Auge sehen willst, dann hören sogar deine Sinne auf zu funktionieren.  Die Ohren hören nicht und die Herzen denken nicht.  In dieser Welt wollen wir unsere Fehler nie zugeben, aber im Jenseits wird jeder seine Sünden erkennen.  Unglücklicherweise wird das dann keinen Nutzen haben.  Sie werden ihre Sünden zugeben und die Höllenbewohner werden von der göttlichen Gnade weit entfernt sein. 

Verse 12-15 Gottes Versprechen, Wissen und Gaben

Glaube ist nur wertvoll, wenn du nicht sehen kannst.  Gott warnt uns hier, dass wenn du nur behauptest zu glauben und dein Herz glaubt nicht, dann denke daran, Er weiß alles.   Wir erheben den Anspruch, dass wir unsere Leben Gott ergeben haben.  Ist es uns aber klar, was das bedeutet, sich zu ergeben?  Als Beispiel betrachte die Erde und ihre Ergebenheit.  Wir werden in dieser Erde begraben und von ihr werden wir wieder auferweckt, aber die meisten von uns vergessen den Tod und die Wiedererweckung und gehen dann über die Erde als lebten sie im Schlaraffenland. 

Verse 16-22 Polytheisten herausfordern und tadeln


Gott wünscht, dass wir aus unserer Arroganz heraus kommen und uns darüber klar werden, dass dieselbe Erde, die Gott uns dienstbar gemacht hat, auch zum Mittel für unsere Strafe werden kann.  Wenn wir heute denken, dass es so ist, es ist unwahrscheinlich, dass es geschieht, dann können wir die Geschichte der untergegangenen Völker betrachten und sehen, wie sie aufgrund ihrer Missetaten aus dieser Welt herausgerissen wurden. 

Wenn wir nicht die Zeit haben, auf Einzelheiten der Vergangenheit einzugehen, dann betrachte doch einfach die Vögel im Himmel.  Hast du jemals bemerkt, wie mühelos sie durch die Lüfte fliegen?  Genau wie der barmherzige Gott die Vögel in der Luft hält, hält uns derselbe Gott ähnlich fest am Boden.  Wenn er aber wollte, könnte Er die Schwerkraft der Erde stoppen lassen und wir würden alle in die Atmosphäre verstreut.  Denkst du, irgendein anderer außer Gott könnte uns retten?  Wenn Er aufhört, uns zu ernähren, wer wird uns Nahrung geben?

Warum kommen uns diese einfachen Wahrheiten wie neue Entdeckungen vor?  Weil wir alles für selbstverständlich halten und aufgehört haben zu denken.  Generation nach Generation folgen die Menschen blind den Richtungen ihrer Familien und ihrer Freunde und sie denken immer noch, sie befänden sich auf dem rechten Weg. Gott hat uns unsere Sinne gegeben, alle unsere Fähigkeiten, mit denen wir Ihn erkennen sollten, und Er hat uns so sensible Herzen gegeben, aber was haben wir getan?

Verse 23-27 Die Macht Gottes in Bezug auf die Schöpfung und das Versammeln der Menschen im Jenseits


Gott hat uns in dieser Welt einen festen Termin gegeben, und die freie Auswahl, zu tun, was uns gefällt.  Mit anderen Worten wir wählen, ob wir glauben oder nicht glauben; was auch immer wir wählen, wir werden vor Ihm am Tag des Gerichts versammelt.

Gott allein hat Milliarden auf der Erde angesiedelt, um sie mit diesem weltlichen Leben zu prüfen.  Am Tag des Gerichts wird Er alle vor Sich versammeln, damit sie Rechenschaft für ihre Taten ablegen.  Das Wissen, wann der Tag sein wird, liegt bei Gott allein.  Der Prophet ist nur ein Warner.   

Verse 28-30 Erleichterung und Versorgung sind in den Händen Gottes
Das gesamte Kapitel handelt vom Verändern unserer Gedanken.  Wir tendieren dazu, mit Autopilot zu leben.  Wir machen unsere Arbeit, sogar unsere gottesdienstlichen Handlungen, und wir denken nur wenig an Gott.  Wir vergessen, dass jeder Atemzug mit Seiner Erlaubnis geschieht.  Jeder Wassertropfen, den wir trinken, kommt von Seiner Gnade.  Die Frage ist, sind wir auch dankbar?

Lass Sura Al-Mulk zu einem regelmäßigen Teil deines Lebens werden, damit sie dich täglich daran erinnert, damit zu beginnen, das Leben mit den Augen des Herzens zu betrachten.  Liebe Gott mehr als alles andere und fürchte Ihn mehr als alle anderen Dinge.  Das Gefühl wird zu den besten Taten führen, die uns in den Augen Gottes am schönsten machen. 

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