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Einer der vielen Aspekte, die man von der Geschichte des Dajjaal lernen kann, ist, dass weltlicher Reichtum und Errungenschaften nicht das sind, was den Wert und die Bedeutung einer Person ausmachen.  Jemand könnte tatsächlich alles besitzen, was es auf der Welt gibt, wenn ihm der Glaube in seinem Herzen fehlt, ist er in Wirklichkeit nichts wert.  Daher lesen wir in einem anderen Hadith bei Sahieh Muslim:

Mughierah ibn Schu’ba sagte: Keiner befragte den Gesandten Gottes, Gottes Segen und Frieden seien auf ihm, mehr über den Dajjaal als ich.  Er sagte (mir): „Er sollte dir keinen Anlass zur Sorge geben, denn er wird nicht in der Lage sein, dir zu schaden.“  Ich sagte: „Gesandter Gottes, es wird gesagt, er habe (im Überfluss) Nahrung und Wasser bei sich.“  Daraufhin sagte er: “Er (der Dajjaal) und seine Fähigkeit, die Gläubigen mit dem, was Gott gestattet hat, mit seinen (Dajjaals) Händen zu schaffen (d.h. die großen Mengen Nahrung und Wasser), irrezuführen, ist nichts im Vergleich zu Gottes Fähigkeit, diese Ereignisse zu einer Quelle für verstärkten Glauben der Gläubigen zu machen.“ 

In Sahieh Muslim sind auch einige Hadithe erwähnt, in denen der Prophet Muhammad sagte: 

“Es wird kein Land geben, durch das der Dajjaal nicht kommt oder das er nicht durchquert außer Mekka und Medina, und es wird keinen Einreise- und keinen Ausreiseweg geben, der nicht von Engeln bewacht wird, die in Reihen aufgestellt sind.  Dann wird er in manchen Landesteilen auftauchen, (die hohe Konzentrationen an Salz enthalten und deren Sickerwasser sie unfruchtbar sein lässt) angrenzend an die Stadt Medina, und sie (die Stadt Medina) wird heftig beben, so dass jeder Ungläubige und jeder Heuchler sie verlässt und zu ihm (dem Dajjal) zieht.”

Der Prophet beschrieb auch die Anhänger des Dajjaal, als er sagte:  

“Dem Dajjaal folgen siebzig tausend Juden von Isfahan, die persische Tücher tragen.”

Der folgende, längere Hadith aus Sahieh Muslim gibt eine detailliertere Darstellung der Heldentaten des Dajjaal und wird direkt zu dem als nächstes auftretenden Zeichen für den Tag des Gerichts führen: der Wiederkehr von Jesus. 

An-Nawwas ibn Sam’aan berichtete, dass der Gesandte Gottes eines Morgens den Dajjaal erwähnte.  Mal beschrieb er ihn als unbedeutend und mal beschrieb er (seinen Aufruhr) als sehr bedeutsam, und wir fühlten uns, als wäre er so nah wie die Büschel der Dattelpalmen.  Als wir am Abend zu ihm kamen und er (die Zeichen der Furcht) in unseren Gesichtern las, sagte er: „Was ist los mit euch?“  Wir sagten: „Gesandter Gottes, du hast am Morgen den Dajjaal erwähnt (mal beschriebst du ihn als) unbedeutend und mal hast du ihm sehr viel Wichtigkeit begemessen, bis wir zu denken begannen, er wäre so präsent wie die Büschel der Dattelpalmen (in der Nähe).  Daraufhin sagte er: ´Ich sorge mich um euch wegen so vieler anderer Dinge als dem Dajjaal.  Wenn er hevorkommt, während ich bei euch bin, werde ich in eurem Interesse mit ihm kämpfen; wenn er aber hervorkommt, wenn ich nicht bei euch bin, muss ein Mann in seinem eigenen Interesse kämpfen und Gott wird in meinem Interesse auf jeden Muslim acht geben (und ihn vor seinem Übel bewahren).  Er (der Dajjaal) wird ein junger Mann sein, mit krausen, kurzen Haaren und auf einem Auge blind.  Ich vergleiche ihn mit Abd−ul−’Uzza b. Qatan.  Derjenige von euch, der so lange lebt, dass ihr ihn sieht, soll die ersten Verse von Surah al-Kahf lesen.  Er wird auf dem Weg zwischen Syrien und Irak erscheinen und rechts und links Unheil verbreiten.  O Diener Gottes!  Halte fest (am Weg der Wahrheit).´  Wir sagten: ´Gesandter Gottes, wie lange wird er auf der Erde bleiben?´  Er sagte: ´Vierzig Tage - ein Tag ist wie ein Jahr und ein Tag wie ein Monat und ein Tag wie eine Woche und der Rest der Tage ist wie eure (normalen) Tage.´  Wir sagten: ´Gesandter Gottes, wird das Gebet eines Tages genügen für einen Tag, der einem Jahr gleicht?´  Daraufhin sagte er: ´Nein, aber ihr müsst die Zeit abschätzen (und dann das Gebet verrichten).´  Wir sagten: ´Gesandter Gottes, wie schnell wird er sich auf der Erde bewegen?´  Daraufhin sagte er: ´Wie eine Wolke, die vom Wind getrieben wird.  Er wird zu den Menschen kommen und sie (zu einer falschen Religion) einladen, und sie werden ihren Glauben an ihn erklären und darauf eingehen.  Er wird dem Himmel befehlen, und es wird auf die Erde regnen und die Feldfrüchte werden wachsen.  Dann werden am Abend ihre Weidetiere zu ihnen kommen mit ganz hohen Höckern und ihren Eutern voller Milch und ausgedehnten Flanken.´  Er wird danach zu anderen Menschen kommen und sie einladen.  Aber sie werden ihn zurückweisen und er wird von ihnen fortgehen und für sie wird es eine Dürre geben und nichts an Wohlstand wird ihnen bleiben.  Er wird dann durch das wüste Land gehen und zu ihm sagen: ´Bring deine Schätze hervor´, und die Schätze werden heraus kommen und (sich) vor ihm versammeln wie ein Schwarm Bienen.  Dann ruft er einen Mann, strotzend vor Gesundheit, und schlägt ihn mit dem Schwert und teilt ihn in zwei Stücke und (legt diese Teile in einer Entfernung aus,  die normalerweise der) eines Schützen und seines Ziels entspricht.  Dann ruft er (diesen jungen Mann) und er wird lachend und mit (vor Freude) strahlendem Gesicht vorkommen und genau zu dieser Zeit wird Gott Christus, den Sohn Marias, schicken...’”

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